Duo Violine und Klavier

Barnabas Nagy Violine
Bernhard Billeter Klavier

Samstag, 28. August 2021, 19:30 Uhr

Neue reformierte Kirche
Witikonerstrasse 290
8053 Zürich

Von Beethoven ist die früheste Sonate für Klavier und Violine bereits ein Meisterwerk voll charakteristischer Ecken und Kanten. Das zeigt sich in häufigen „subito piano“ oder umgekehrt überraschend einsetzenden Fortissimo-Akkorden. Dennoch wirkt die Sonate frühlingshaft. 
Frank Martins kompositorische Entwicklung verlief sehr langsam. Sie reichte bis in sein 50. Altersjahr – also bis 1940. Ab 1930 wurde entsprechend Martins Naturell die Ausweitung der siebenstufigen Tonleiter in Richtung zum chromatischen Total immer wichtiger. Genau an diesem Entwicklungspunkt liegt die zweite Violinsonate.
Als Schubert die Violin-Klaviersonate in g-Moll komponierte, war er 19 Jahre alt. Er lebte als Schulgehilfe im elterlichen Haushalt. Der Vater spielte mit seinem Familien-Streichquartett viel Hausmusik. Das Ensemble vergrösserte sich zum Orchester und Franz stieg auf vom Bratschisten des Streichquartetts zum Stimmführer der zweiten Geigen. Als Schulgehilfe hatte Pflichten und doch schon einige hundert Klavierlieder komponiert. Ausserdem konnte er weniger Zeit in seinem Freundeskreis verbringen. Davon verspürt man wenig in der wunderbaren Musik dieser Sonate.


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